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Terminvereinbarung
Ärztenetzwerk

Therapie

„Ich wurde genau darüber informiert, wie alle Schritte ablaufen. Dass ich von Anfang bis Ende vom gleichen Arzt betreut wurde, gab mir das Gefühl, ernst genommen zu werden.“

Operative Therapie

Der Tumor in der Brust.
Meist steht bei der Diagnose „Brustkrebs“ die Operation an erster Stelle bei den möglichen Therapien. Ziel ist dabei die vollständige Entfernung des Tumors. Über viele Jahrzehnte hinweg war die komplette Entfernung der Brust (Mastektomie) die typische Operation. Dies hat sich jedoch in den letzten 25 Jahren grundlegend geändert. Heute muss die Brust nur noch in wenigen Fällen komplett entfernt werden; in etwa zwei Drittel der Fälle kann brusterhaltend operiert werden. Es ist klar, dass eine brusterhaltende Operation, insbesondere, wenn sie mit modernen onkoplastischen Techniken ausgeführt wird, deutlich ansprechendere kosmetische Ergebnisse erbringt als eine Mastektomie. Wir wissen heute auch, dass das Konzept der brusterhaltenden Therapie (es beinhaltet nach der Operation dann auch eine Bestrahlung) für die Patientin keine Einschränkungen bezüglich der onkologischen Sicherheit mit sich bringt.

In manchen Fällen muss aber auch heute noch die Mastektomie empfohlen werden. Dabei werden unter anderem die Tumorgrösse und -lokalisation, die Brustgrösse und selbstverständlich auch die persönlichen Präferenzen der Patientin berücksichtigt.

Wenn die Patientin, die sich einer Mastektomie unterziehen muss, einen Wiederaufbau der Brust wünscht (entweder primär, das heisst direkt mit der Mastektomie, oder sekundär, das heisst zu einem späteren Zeitpunkt), können die plastisch-rekonstruktiv-chirurgischen Operateure des Brust-Zentrums  alle international etablierten Möglichkeiten für den Wiederaufbau anbieten. Diese reichen von Silikonprothesen bis hin zum Aufbau der Brust mit Eigengewebe.

Lymphknoten in der Achselhöhle
Hat sich bei den Brustoperationen in den letzten zwei Jahrzehnten eine klare Tendenz zu weniger Radikalität und Aggressivität durchgesetzt, so gilt dieses fast noch mehr für die Operation der Lymphknoten in der Achselhöhle (Axilla). Diese Lymphknoten sind wichtig, da bei der gefürchteten Ausbreitung des Brustkrebses die Zellen zunächst dorthin metastasieren. Für die weitere Therapie ist es wichtig, zu wissen, ob axilläre Lymphknoten Metastasen aufweisen. Wurde in früheren Jahren in allen Fällen von Brustkrebs das Lymph-Fettgewebe jeweils komplett entfernt, so ist dieses heute nur noch in ca. 20–25 Prozent der Fälle notwendig. Mithilfe neuer Techniken können heute einzelne repräsentative Lymphknoten, die sogenannten Sentinel-Lymphknoten (oder Wächter-Lymphknoten), intraoperativ aufgesucht und gezielt entfernt werden. Die deutlich geringere Anzahl der entfernten Lymphknoten mit der Sentinel-Technik, meistens werden nur 1–2 Lymphknoten entfernt, führt zu deutlich geringeren Folgeerscheinungen als die „klassische“ Operation mit etwa 10–20 entfernten Lymphknoten; insbesondere die früher gefürchteten Lymphödeme sowie eine eingeschränkte Sensibilität und Beweglichkeit des Arms werden darunter praktisch nicht mehr beobachtet.

Das massgeschneiderte Therapiekonzept: OP vor oder nach systemischer Therapie?
In ausgewählten Fällen mit aggressiven Brustkrebsformen, die ohnehin eine Chemotherapie notwendig machen, stellen wir diese an den Beginn der Therapie. Bei diesem sogenannten neoadjuvanten Konzept folgt die Operation dann der systemischen Vorbehandlung. In den meisten Fällen gelingt es der Chemotherapie, die Tumorausdehnung in Brust und Achselhöhle so zu verkleinern, dass weniger ausgedehnte Operationen durchgeführt werden können. Das bedeutet für die Patientin meistens günstigere kosmetische Ergebnisse und weniger funktionelle Einschränkungen.
Das koordinierte Ineinandergreifen der Haupttherapieformen bei Brustkrebs (Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie) zu einem für die jeweilige Patientin massgeschneiderten Therapiekonzept macht eine enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplinen notwendig. Jeder Fall einer Patientin mit Brustkrebs wird daher in unserem Brust-Zentrum in einem interdisziplinären Tumorboard diskutiert. Operateure, Radiologen, Pathologen, Medizinische Onkologen und Radioonkologen formulieren dann die Therapieempfehlung, die nach heutigem Stand des medizinischen Wissens die höchsten Heilungschancen bietet.

Operationen bei gutartigen Herden in der Brust.
In früheren Zeiten wurden auch gutartige Veränderungen oder Läsionen unklarer Dignität „offen“ operiert. Die „offene Operation“ umfasst üblicherweise eine Vollnarkose, eine stationäre Behandlung im Krankenhaus und eine mehrere Zentimeter lange Narbe an und in der Brust. Mit den heute zur Verfügung stehenden diagnostischen Möglichkeiten, vor allem durch gezielte Biopsien, können Läsionen unklarer Dignität meistens zuverlässig abgeklärt werden. Gutartige Tumoren, wie zum Beispiel Fibroadenome, können bis zu einer gewissen Grösse mit wenig Aufwand mit einer Vakuumbiopsie entfernt werden: Wenig Aufwand ist in diesem Fall gleichbedeutend mit einem ambulanten Eingriff in Lokalnarkose und einer wenige Millimeter grossen Narbe an der Haut. Grössere Operationen für gutartige oder unklare Herdbefunde können so meistens vermieden werden.

Radiotherapie (Strahlentherapie)

Trotz vollständiger Entfernung eines bösartigen Brusttumors wird häufig eine Nachbestrahlung empfohlen. Grund dafür sind eventuell noch vorhandene, mikroskopisch kleine Tumorzellen, die dem Blick des Chirurgen verborgen bleiben und zu einem Krankheitsrückfall  – lokal oder im übrigen Körper – führen können. Bestimmte Vorstufen von Brustkrebs (zum Beispiel Duktales Carcinoma in situ – DCIS) können zu einem Rückfall in der Brust führen, weshalb die Radiotherapie auch beim DCIS häufig durchgeführt wird. Selbst nach Entfernung der Brust wird je nach Risikokonstellation eine Nachbestrahlung empfohlen.

Die Bestrahlung wird heutzutage fast ausschliesslich mit einem Linearbeschleuniger durchgeführt. Dabei werden ionisierende Strahlen abgegeben (Photonen oder Elektronen), die mit dem durchstrahlten Gewebe Wechselwirkungen eingehen, die zum Absterben von Zellen führen können. Ein Vorteil des Linearbeschleunigers besteht darin, dass die Dosisleistung hoch ist und die Bestrahlungszeiten dementsprechend kurz sind. Für eine eventuelle intraoperative Bestrahlung steht das sogenannte INRABEAM® zur Verfügung.

Bei sorgfältiger Planung und Durchführung lassen sich relevante Nebenwirkungen normalerweise gering halten. Zu unterscheiden sind akute Nebenwirkungen (z.B. Hautrötung, oberflächliche Hautläsionen, Brustschwellung, Müdigkeit) während der Therapie, die sich gewöhnlich komplett zurückbilden, von späten Nebenwirkungen, die sich Wochen oder Monate nach Behandlungsende zeigen und bleibend sein können (z.B. Hautveränderungen, Verhärtungen der Brust). Nebenwirkungen an Rippen, Lunge und Herz sind selten. Zur bestmöglichen Schonung von Lunge und insbesondere Herz kann mithilfe neuer Technologien eine atemabhängige Bestrahlung erfolgen, das heisst, die Bestrahlung erfolgt zum Beispiel nur beim Einatmen. Müssen auch die Lymphknotenregionen bestrahlt werden, steigt das Risiko eines geschwollenen Armes (Armlymphödem) leicht an.

Chemotherapie

Die Chemotherapie ist eine weitverbreitete medikamentöse Therapieform bei Krebs. Bei einem Teil der Patientinnen mit frühem oder fortgeschrittenem Brustkrebs werden die Krebszellen mittels Verabreichung sogenannter Zytostatika in ihrem Wachstum gehindert oder zerstört. Zytostatika schädigen den Kern und andere Bestandteile von Tumorzellen und hemmen somit ihre unkontrollierte Vermehrung. Bei einer Chemotherapie kann ein einziges oder eine Kombination aus verschiedenen Zytostatika zum Einsatz kommen. Eine Chemotherapie wirkt auf den ganzen Körper (systemisch), sodass auch gesunde Zellen (wie beispielsweise Haarfollikel, Darmschleimhaut) betroffen sein können. Dank sorgfältiger Planung und Durchführung der Chemotherapie lassen sich relevante Nebenwirkungen normalerweise gut kontrollieren. Ausserdem erholen sich die allermeisten gesunden Zellen nach Therapieende rasch wieder. Eine Chemotherapie kann über die Blutgefässe (Infusion) oder auch in Tablettenform verabreicht werden.

Immuntherapie (Antikörpertherapie)

Eine Antikörpertherapie wirkt überwiegend durch die Kraft des körpereigenen Immunsystems. Sie unterscheidet sich damit in ihrer Wirkungsweise grundlegend von der Chemotherapie. Das Prinzip der Antikörpertherapie beruht auf der gezielten Erkennung spezifischer Krebszellen. Die sogenannten monoklonalen Antikörper unterbrechen dabei Signalwege der Tumorzellen und können diese mithilfe des Immunsystems eliminieren. Eine Antikörpertherapie – bei Mammakarzinom oftmals die gegen HER2 gerichteten Wirkstoffe Trastuzumab und Pertuzumab – erfolgt über die Blutgefässe mittels Infusion. Trastuzumab kann neu auch mit einer subkutanen Spritze verabreicht werden.

Antihormonelle (endokrine) Therapie

Etwa 80 Prozent aller bösartigen Brusttumore weisen Rezeptoren bezüglich der weiblichen Hormone (Östrogen und Progesteron) auf, das heisst, das Wachstum von Krebszellen wird durch diese Hormone gesteuert und verstärkt. Diese Hormonabhängigkeit macht sich die endokrine Therapie zunutze, indem sie entweder die Hormonrezeptoren (Tamoxifen) oder die Bildung der die Krebszellen stimulierenden Hormone blockiert (Aromatasehemmer). Auf diese Weise kann nicht nur die Entwicklung von Fernmetastasen verhindert werden, sondern auch die kontralaterale (nicht krebsbefallene) Brust prophylaktisch vor einer Tumorbildung bewahrt werden.

Die endokrine Therapie erfolgt üblicherweise mit einer Tablette, die einmal pro Tag eingenommen wird. Bei jüngeren Frauen vor der Menopause erfolgt häufig eine zusätzliche Blockade der Eierstöcke mit einer Spritze, die im 3-Monats-Takt appliziert wird. Da die endokrine Therapie auch Nebenwirkungen wie Hitzewallungen, Knochen-, Muskel- und Gelenkbeschwerden hat, besteht ein Ziel unserer Nachsorgekontrollen darin, Begleiterscheinungen der endokrinen Therapie mit geeigneten Massnahmen zu lindern und unsere Patientinnen so durch die mehrjährige Therapie zu leiten zu begleiten.

Studienabteilung Brust-Zentrum Zürich

Die Betreuung von Patientinnen im Rahmen von Studien ist ein wichtiger Qualitätsfaktor eines Brustzentrums.
Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurde in der Früherkennung, Abklärung und Behandlung von Brustkrebs viel erreicht. Die meisten neuen Erkenntnisse stammen aus Studien, in denen die bekanntermassen besten Therapien mit neueren – möglichst noch besseren – verglichen werden. Im Zentrum stehen dabei immer die Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind.

Kulturelle Gegebenheiten und die persönlichen Verhältnisse werden stets respektiert. Es erfolgt eine ganzheitliche Behandlung – auch für den Fall, dass eine Studienteilnahme abgebrochen wird.
Die Resultate solcher Studien liegen normalerweise erst nach einigen Jahren vor, sodass der Nutzen für die Patientinnen mit Brustkrebs nicht sofort erkennbar ist. Die persönlichen Studiendaten einer Patientin werden zum Datenschutz stets verschlüsselt verwendet.

Die Ärztinnen und Ärzte des Brust-Zentrums Zürich geben gerne Auskunft, welche Studien für welche Patientinnen geeignet sind.

Studien helfen

  • unnötige Therapien zu vermeiden
  • genauere Informationen über Dosis und Wirkung zu erhalten
  • Lebensqualität und Nebenwirkungen der Therapie zu messen
  • zusätzliche Untersuchungen auf ihren Wert hin zu prüfen
  • die neuen Erkenntnisse über ein weltweites Netz von zusammenarbeitenden Studiengruppen zu verbreiten
  • Leben zu verlängern unter Wahrung der Lebensqualität

Von 2007 bis 2018 wurden am Brust-Zentrum Zürich rund 600 Patientinnen in klinische Studien eingeschlossen.

Ich bin an einer Studienteilnahme interessiert

Aktuelle Studien am Brust-Zentrum Zürich (PDF)

Breast Care Nurse

Die Diagnose Brustkrebs kann bei betroffenen Frauen massive Krisen auslösen. Phasen von Angst, Ablehnung, Resignation und Zweifel können sich dabei abwechseln. Manche Betroffene brauchen in dieser Zeit ein besonderes Mass an qualifizierter Betreuung – und ein offenes Ohr für ihre Fragen und Anliegen. Die Breast Care Nurses stehen, wie das gesamte Team des Brust-Zentrums den Patientinnen und ihren Angehörigen in allen Phasen der Krankheit partnerschaftlich zur Seite.

Wir beschäftigen im Brust-Zentrum Zürich diplomierte Pflegefachfrauen mit einer Zusatzausbildung als Breast Care Nurse, die auf die Begleitung, Information und Beratung von Frauen mit Brusterkrankungen spezialisiert sind. In unserem interdisziplinären Team betreuen sie unsere Brustkrebspatientinnen mit folgenden Schwerpunkten:

  • individuelle Beratung nach verschiedensten Brustoperationen – stationär in der Klinik oder ambulant im Brust-Zentrum
  • kontinuierliche Betreuung und Beratung in allen Phasen des diagnostischen und therapeutischen Behandlungsablaufs unter Einbezug von körperlichen, psychischer und sozialer Faktoren
  • Koordination interner und externer Behandlungen für einen bestmöglichen Behandlungserfolg
  • Betreuung nicht nur rund um die Krankheit und den Heilungsprozess, sondern auch bei Themen wie Ängsten, Körperbildveränderungen, Schönheit, Sexualität, Familie, sozialen Problemen, und vielem mehr
  • Zuweisung und Terminierung an fachkompetente Kooperationspartner für eine allfällige weitere Betreuung oder Behandlung.

Kontaktieren Sie uns für eine Terminvereinbarung bei unserer Breast Care Nurse per Telefon oder E-Mail.
+41 44 533 81 34 | info@brust-zentrum.ch

Breast Care Nurse Flyer (PDF)

Onkologiepflege

Die professionelle Pflege durch diplomierte Pflegefachpersonen in der Onkologie hat den Auftrag, Personen mit einer Krebserkrankung und deren Angehörige in allen Phasen der Krankheit eigenverantwortlich und gezielt zu behandeln, zu beraten und zu betreuen. Ungefähr 85 Prozent aller Tumortherapien werden ambulant durchgeführt.

Am Brust-Zentrum Zürich arbeiten die Pflegefachfrauen sehr eng mit den medizinischen Onkologen und den Breast Care Nurses zusammen. Alle Pflegefachfrauen verfügen über eine onkologische Fachweiterbildung und langjährige onkologische Erfahrung. Dadurch können sie auf die Bedürfnisse der Patientinnen und der Angehörigen ganzheitlich eingehen und dazu beitragen, Symptome der Erkrankung und/oder unerwünschte Wirkungen verschiedenster Tumortherapien zu reduzieren. Dies bedeutet für Sie:

  • Gezielte Information vor der Therapie in der Pflegesprechstunde zur Vorbeugung und Behandlung von Nebenwirkungen onkologischer Therapien wie Müdigkeit, Mundschleimhautentzündungen, Übelkeit und Erbrechen, Hautveränderungen, verändertes Aussehen und vieles mehr
  • sichere und sorgfältige Durchführung komplexer medikamentöser Therapien nach internationalen Standards
  • Möglichkeit, mit dem DigniCap®-Kopfhautkühlsystem den Haarverlust unter Chemotherapie zu minimieren. Drei DigniCap®-Geräte mit insgesamt sechs Kühlplätzen stehen für unsere Patientinnen bereit.
  • Instruktion bezüglich der pflegerischen Verrichtungen, die unsere Patientinnen selbstständig unter Therapie vornehmen, zum Beispiel Spritzen selbst injizieren oder Wundverbände anlegen.
  • Unterstützung und Begleitung für unsere Patientinnen und ihre Angehörigen im Umgang mit verschiedensten Belastungen unter der Therapie und Vermittlung der entsprechenden Kontakte wie beispielsweise Ernährungsberatung oder psychoonkologische Betreuung,
  • Angebot der palliativen (lindernden) Pflege. Dabei wird die Lebensqualität in den Vordergrund gestellt.

Kontaktieren Sie die Pflegefachfrauen der Onkologie per Mail oder Telefon:
+41 44 533 81 33 | pflege@brust-zentrum.ch

Onkologische Pflegesprechstunde Flyer (PDF)

Sprechstunde für Psychoonkologie

Eine Krebserkrankung ist für Betroffene und ihre Angehörigen eine erhebliche Belastung. Die Unterstützung durch eine psychoonkologische Psychotherapie kann im Umgang mit dieser neuen Lebenssituation eine wichtige Hilfe sein. Oft geht es darum, wieder zur eigenen Stärke zu finden. Manchmal öffnen sich auch neue Sichtweisen und ein vertieftes Verständnis. Das Vorgehen richtet sich nach den Anliegen des Betroffenen.

Ambulante Onkologische Rehabilitation
Die Diagnose und die Behandlung einer Krebserkrankung beanspruchen die Betroffenen oft ausserordentlich. Die Genesung kann durch eine ambulante onkologische Rehabilitation unterstützt werden, bei der das Programm auf Wünsche und Indikationsstellung individuell abgestimmt wird.

Wünschen Sie einen Termin in der psychoonkologischen Sprechstunde?

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Sexualmedizinische Unterstützung bei Brustkrebs

Eine Krebserkrankung kann das Leben des Betroffenen sowie das seiner Umgebung, insbesondere des Partners, massiv ins Schwanken bringen. Häufig zeigt sich diese Erschütterung auch in der Sexualität, meist bedingt durch die körperlichen Veränderungen und Nebenwirkungen, die die erforderlichen, belastenden Therapien mit sich bringen.

Bei der Brustkrebserkrankung stehen eine Abnahme des sexuellen Interesses sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr im Vordergrund. Die Akzeptanz des neuen Körperbilds bereitet nicht selten Schwierigkeiten, und Scham verhindert die eigentlich erwünschte und benötigte Nähe zum Partner.

Das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit und Sexualität bleibt für viele Frauen jeglichen Alters auch mit und trotz einer Brustkrebserkrankung wichtig.

Obwohl Sexualität und Intimität unabhängig vom Alter für fast alle Menschen einen wichtigen Teil ihres Lebens darstellen, fällt ein Gespräch darüber oft nicht leicht. So werden Probleme im Sexualleben, die sich aus der Brustkrebserkrankung ergeben, nur selten in der Partnerschaft und kaum mit dem Behandlungsteam besprochen.

Kaum jemand erzählt davon oder fragt danach, aber viele beschäftigt es …
Klärende Informationen in ruhiger Atmosphäre mit besonderer Gewichtung der Behandlungsmöglichkeiten können eine nachhaltige Verbesserung bringen. Eventuelle Ängste und Scham lassen sich vermindern. Hilfreich ist auch der Einbezug des Partners oder der Partnerin in diesen Anpassungsprozess, sodass Missverständnisse vermieden werden können und eine Annäherung zur gemeinsamen Bewältigung der Krankheit und von deren Folgen wieder möglich werden kann.

Dr. med. Eliane Sarasin Ricklin
Fachärztin FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe

Wünschen Sie eine Beratung und eine Therapie bei Paarproblemen oder eine Beratung und Therapie bei sexuellen Störungen?

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Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Stärkung der Selbstheilungskräfte – Bei Brustkrebs kann eine Behandlung mit traditioneller chinesischer Medizin begleitend zur schulmedizinischen Behandlung vielfältige positive Effekte haben.

Einerseits vermag die chinesische Medizin die Schulmedizin zu unterstützen, indem sie therapeutische Langzeiteffekte verbessert und Nebenwirkungen von chirurgischen Eingriffen, Strahlentherapie und medikamentöser Therapie lindert. Andererseits kann die TCM-Behandlung auch dazu beitragen, die Patientensituation zu verbessern, weil sie eine emotionale Unterstützung bietet und das allgemeine Wohlbefinden steigert. Beides gibt der Patientin/dem Patienten das Gefühl, sich aktiv an der Behandlung beteiligen zu können, was die Selbstheilungskräfte unterstützt und damit die Lebensqualität in dieser schwierigen Situation verbessert.

Die Expertin für chinesische Medizin, Sarah Meier, hat sich auf die Behandlung von Patientinnen/Patienten der Frauenheilkunde spezialisiert. Sie unterstützt bei uns von Brustkrebs betroffene Frauen und Männer mit den Methoden der chinesischen Medizin in einer individuellen Therapie. Diese beinhaltet Akupunktur und Naturheilkunde inklusive Kräutermedizin.

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+41 44 533 81 00 | info@brust-zentrum.ch

Traditionelle Chinesische Medizin Flyer (PDF)

Komplementärmedizin am Brust-Zentrum Zürich

Mit der Diagnose Brustkrebs entsteht bei vielen Frauen das Bedürfnis selber etwas zu ihrer Genesung beizutragen. Sie suchen nach Möglichkeiten, selber aktiv zu werden, und wenden sich natürlichen Heilverfahren zu, um auf sanfte Art die körpereigenen Heilungskräfte zu aktivieren.

Viele komplementäre Heilverfahren sind inzwischen wissenschaftlich gut untersucht und haben sich in der Kombination mit den konventionellen Therapien als sinnvolle und sichere Ergänzung erwiesen. Es gibt jedoch auch Methoden, die weniger gut untersucht sind und/oder deren Unbedenklichkeit fragwürdig ist. Hier gilt es, Nützliches von unter Umständen Schädlichem zu unterscheiden.

Der Nutzen einer komplementären Begleittherapie liegt in der Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte und der Aktivierung der Selbstheilungskräfte, um Nebenwirkungen der konventionellen Therapie zu lindern, ohne die gewünschte Wirkung zu beeinträchtigen.

Der Fokus der komplementären Beratung ist, ein oder mehrere für die einzelne Frau und ihre spezifische Krankheitssituation geeignetes Verfahren und eine Heilmethode zu finden, die dann auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden. Darüber hinaus stehen die (Wieder-)Entdeckung und die Förderung der eigenen Ressourcen im Mittelpunkt der Beratung – „was kann ich selber tun“ auf meinem Weg zur Gesundung.

Die Beratungen werden in Kooperation mit Frau Dr. med. Teelke Beck, MA durchgeführt, die nach neun Jahren im Brust-Zentrum Zürich als Kernteamchirurgin seit 2016 eine eigene Praxis in Richterswil führt und schon viele Jahre die Schulmedizin mit der Komplementärmedizin kombiniert.

Nähere Informationen unter www.senobeck.ch.

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Kosmetische Pigmentation

Eine schöne Brust steht für Weiblichkeit. Nach einer Brustoperation verlieren deshalb viele Frauen ihr Selbstbewusstsein, vor allem nach radikalen Operationen mit gleichzeitigem Verlust der Brustwarze. Beim Wiederaufbau der Brustwarze hat in den letzten Jahren die medizinische Pigmentation des Warzenhofs (Areola) als Alternative zur plastischen Chirurgie ihren Platz gefunden.

Weitere Möglichkeiten der kosmetischen Pigmentation:

  • Nach Operationen mit Teil- oder Totalverlust von Augenbrauen oder Lippen
  • Nach Chemotherapie mit Teil- oder Totalverlust von Brauen oder Wimpern
  • Bei Verbrennungen
  • Bei Narben nach Unfällen
  • Bei kreisrundem Haarausfall

Wenn Sie mehr über die medizinische Pigmentation oder im speziellen über die Pigmentation der Areola erfahren möchten, berät Sie Astrid Keller sehr gerne. Termine können jederzeit im Brust-Zentrum Zürich oder auch direkt mit ihr vereinbart werden:

Brust-Zentrum Zürich
Seefeldstrasse 214
8008 Zürich

Astrid Keller
T +41 44 533 81 00
E-Mail info@brust-zentrum.ch

www.permanent-schoen.ch

Zweitmeinung

Wünschen Sie eine unabhängige zweite Meinung zum vorgeschlagenen Therapiekonzept bei einer Brustkrebserkrankung, so bieten wir Ihnen ein allumfassendes Beratungsgespräch an.

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